Mobile-First-Indexierung bei Google

Was ist Mobile-First-Indexierung und worauf müssen Sie in Zukunft achten, wenn Google im September diesen Jahres genau auf dieses System umstellt? Was müssen Website-Besitzer hier wissen, worauf muss geachtet werden und muss der Aufbau der einzelnen Webseiten angepasst werden? Damit Sie als Homepage-Besitzer hier den Anschluss nicht verpassen, möchten wir Sie nun genau über dieses Thema gründlich informieren.

Was genau ist Mobile-First-Indexierung?

Was schon im Jahre 2016 begonnen hat, kann nun nicht mehr aufgehalten werden und so hat Google im Jahre 2018 damit begonnen, den Suchindex auf mobile Endgeräte auszuweiten. Somit wird nun ein sogenannter Crawler (automatisches Computerprogramm) dazu verwendet, nicht mehr standardmäßig Homepage-Seiten zu bewerten, sondern viel mehr auf die mobilen Endgeräte wie Handys und Tablets zurückzugreifen, um Auswertungen zu erfassen. Und genau diesen mobilen Trend wird Google in Zukunft weiter ausbauen. Wahrscheinlich wissen Sie selbst, dass wir oft auch von unterwegs auf Webseiten, Internetshops oder andere Online-Dienste zugreifen, und damit hier eine realistische Bewertung durchgeführt werden kann, wurde das Mobile-First-Indexierung bei Google eingeführt.

Worauf müssen Sie als Webseiten-Betreiber in Zukunft achten?

Damit Ihre Webseite auch für die Online-Nutzung perfekt angepasst wird, müssen Sie überprüfen, ob Ihre Webseite schon auf die Mobile-First-Indexierung umgestellt wurde. Besuchen Sie die Webseite Google Search Console und überprüfen Sie den Stand Ihrer eigenen Webseite. Haben Sie diese Seite noch nie oder lange nicht mehr aufgesucht, dann werden Sie per Pop-Fenster über die Mobile-First-Indexierung Ihrer Webseite informiert. Für den Fall, dass Sie hier keine Meldung erhalten haben und eine manuelle Überprüfung Ihrer Homepage vornehmen müssen, haben Sie auch verschiedene Möglichkeiten.

  • Wenden Sie sich an Ihren Webseiten-Betreiber, der in der Regel eine Service-Nummer hat, die Sie einfach erreichen können. Die passende Nummer sollten Sie auf der Seite finden, wo Sie Ihre eigene Webseite bearbeiten.
  • Doch auch Hilfetexte auf der Seite des Anbieters können oft schon zum gesuchten Inhalt verhelfen. Geben Sie hier einfach in das freie Feld „Google Search Console“ ein und lesen Sie, welche Inhalte hier angeboten werden.
  • Ferner können Sie auch direkt auf den Google -Seiten nach dem passenden Hilfetext suchen und werden hier mit Sicherheit genau die passenden Antworten finden können.

Rufen Sie Ihre eigene Webseite doch einfach mal auf dem Handy oder auf dem Tablet auf und prüfen Sie, wie die Ansicht in diesem Format aussieht und welche Punkte hier vielleicht noch überarbeitet werden müssen.

Nutzen Sie auf jeden Fall ein responsives Design

Wer in der heutigen Zeit eine eigene Webseite aufbaut und verwendet, sollte auf jeden Fall genau wissen, was das responsive Design beinhaltet. Kurz umschrieben ist dies, dass sich das Webseiten-Design immer auf das gewünschte Format einstellt. Hierbei ist das Webdesign in der Lage zu unterscheiden, ob der Nutzer gerade von einem Handy oder einem PC auf Ihre Webseite zugreift, und passt sich dann sekundenschnell den vorhandenen Bedürfnissen an. Das bedeutet, dass ohne dass der Nutzer es überhaupt merkt, die Webseite sich der jeweiligen Bildschirmauflösung und dem Endgerät anpassen kann.

Doch warum ist gerade dieses responsive Design in der heutigen Zeit so wichtig?

Was früher nur am heimischen Computer erledigt wurde, das wird nun in der Regel einfach von unterwegs erledigt. Wir machen unsere Bankgeschäfte, unsere Einkäufe oder suchen einfach ein bestimmtes Geschäft, und das alles von unterwegs. Aus diesem Grund ist es immer wichtiger geworden, dass wir auf Seiten zugreifen können, die sich direkt unserem Smartphone anpassen können. Trotz des kleineren Displays ist es mit dem responsiven Design immer noch möglich, alle Inhalte und Menüpunkte lesen zu können. Doch auch die Tatsache, dass auch die Anwendung ohne die Nutzung einer Computer-Maus möglich ist und sich bequem über Touchscreen steuern lässt, macht diese Anpassung so wertvoll. Als Gestaltungsmethode wird responsives Design mit Hilfe von HTLM5 oder auf Basis von CSS3 programmiert und ist so in der Lage, die dynamische Anpassung auf das jeweilige Endgerät zu ermöglichen.

Wichtige Fakten zum Thema Mobile-First-Indexierung

Es gab für Google wichtige Gründe, die Umstellung auf mobile-First fortzuführen, denn die Nutzer haben im mobilen Bereich die Nutzer der Desktops weit überschritten und stehen somit an der ersten Stelle, die unbedingt erfasst werden müssen, um eine realistische Statistik erhalten zu können. Wer also an dieser Stelle mit dem Fortschritt nicht mitgeht, wird unter Umständen Einbußen im Online-Geschäft erleben müssen und mit einer Statistik arbeiten, die nicht mehr die realen Zahlen erfassen kann.

Sie haben schon einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung unternommen, denn Sie haben sich vollständig über das Thema Mobile-First-Indexierung bei Google informiert und können nun die benötigten Anpassungen vornehmen.